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Hannover, Ausbau Stadtbahnstrecke A-Nord

Im Zuge der Ertüchtigung des Streckennetzes von Hannover für einen barrierefreien Zugang werden die Haltstellen Lortzingstraße, Pelikanstraße, Spannhagengarten und Klingerstraße mit Hochbahnsteigen ausgestattet. Die Gleisanlagen befinden sich überwiegend in Mittellage einer stark belasteten Hauptverkehrsstraße auf einem Besonderen Bahnkörper. Teilweise wird die Trasse auch straßenbündig geführt. In den Bereichen der Hochbahnsteige Lortzingstraße, Spannhagengarten und Klingerstraße wird das vorhandene Querschwellengleis durch Vignolschienengleis auf Betonlängsbalken ersetzt. Die Haltestelle Pelikanstraße wird als Mittelhochbahnsteig mit teilweise überfahrbarem Gleisbereich ausgeführt. Die übrigen Streckenabschnitte werden grundhaft erneuert. Das Baufeld in der Podbielskistraße ist in Teilbereichen verkehrlich hoch verdichtet und zeichnet sich durch eine Vielzahl von Nutzungsansprüchen aus. Durch die örtlichen Rahmenbedingungen werden an die termingerechte Ausführung unter der Maßgabe der Aufrechterhaltung aller Verkehrsarten durch Bau- und Zwischenzustände besondere Anforderungen gestellt.

Der Umbau des ca. 2600 m langen Gleisabschnitts erfolgt in 3 Bauabschnitten. Die Hauptaktivitäten finden in mehreren Sperrpausen statt, in denen der Stadtbahnverkehr eingestellt wird. Bedingt durch die umfangreichen Umbauten an den Haltestellen in den Knotenpunktbereichen werden Anpassungen der Bahnstromversorgung, der Straßen- und Nebenanlagen und der Signal- und Zugsicherungstechnik geplant und umgesetzt. Die Podbielskistraße muss in Teilbereichen umgestaltet werden.

Die TransTecBau erbringt alle Leistungen für den Umbau der Gleis- und Straßeninfrastruktur, den Neubau der Haltestellen sowie die Anpassung der technischen Ausrüstung. Die Projektsteuerung sichert die Umsetzung im vorgegebenen Termin- und Kostenrahmen und koordiniert die beteiligten Baulastträger und Leitungsverwaltungen. Die Projektkosten werden über mehrere Finanzierungsabschnitte mit unterschiedlichen Finanzierungsträgern von der detaillierten Antragstellung auf Zuwendungen nach GVFG bis zum Nachweis der Mittelverwendung ermittelt, verfolgt und dokumentiert.

 

 

 

 

 

 

Ausbau der Stadtbahnstrecke A-Nord auf besonderem und teilweise straßenbündigen Bahnkörper, Streckenlänge ca. 2 600 m, Neubau von 4 Hochbahnsteigen, Anpassung der Straßen- und Nebenanlagen, Anpassung der Fahrleitungsanlage, Kostensteuerung unter besonderen Anforderungen

Kunde

Infrastrukturgesellschaft
Region Hannover GmbH

Investitionsvolumen

10,9 Mio. Euro

Zeitraum

2004 bis 2008

Leistungsbereich

Infrastrukturplanung
Betriebstechnik
Projektsteuerung
Bauherrenaufgaben