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Hannover, Führung der D-Strecke in der Innenstadt

_rb_goNachdem die Entscheidung für Hochflur und gegen den Tunnel im Zuge der D-Strecke gefallen war, musste eine stadtverträgliche und finanzierbare Variante der Streckenführung in der Innenstadt entwickelt und abgestimmt werden. Zunächst wurde eine Führung von Ahlem bis zum Platz der Kaufleute entwickelt. Zentrale und die gesamte Planung dominierende Fragestellungen waren der Abriss der Hochstraße hinter dem Hauptbahnhof und die Einschränkungen in der Verkehrsführung in der Kurt-Schumacher-Straße.

Flankierend zu der Erstellung des Straßenraumentwurfes von der Haltestelle Glocksee bis zum Platz der Kaufleute, wurde ein Verkehrsgutachten erstellt. Dieses setzte die Vorgabe der Landeshauptstadt Hannover in der Kurt-Schumacher-Straße einen deregulierten Bereich vorzusehen, konsequent um. Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass durch Anpassungen im Straßenraum der Abriss der Hochstraße keine negativen Auswirkungen auf die Verkehrsqualität im Zuge der Hamburger und Berliner Allee hat.

Der Nachweis und der Eingriff in den Verkehrsfluss vor dem ECE-Gebäude machte eine große Anzahl von Varianten erforderlich, die alle umgesetzt werden könnten, aber auf dem Zielfeld Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit kritisch zu bewerten sind. Viele Varianten wurden visualisiert, 3D Videosequenzen und fotorealistische Darstellungen wurden zur Verdeutlichung der Wirkung des Ausbaus in den teilweise sehr engen Straßenzügen hergestellt.

Entwicklung verschiedener Ausbauvarianten der D-Strecke vom Küchengarten bis zum Platz der Kaufleute.

Zeit

2010 bis 2013

Invest

40-50 Mio. Euro

Kunde

Infrastrukturgesellschaft Region Hannover GmbH

Auftrag

Machbarkeitsuntersuchung

Leistungsbereiche

dot-blue Infrastrukturplanung
dot-orange Betriebstechnik
dot-red Bauherrenaufgaben
dot-yellow Vermessung